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Farben machen eine Website lebendig – aber nicht jeder Mensch sieht sie gleich.
Für viele Nutzer:innen mit Sehbeeinträchtigung ist Kontrast wichtiger als Farbe.

In dieser Lektion erfährst du, wie du mit guten Farbkontrasten und bewusster Farbwahl dafür sorgst, dass deine Inhalte für alle sichtbar und verständlich sind – ganz ohne Design zu opfern.

Du lernst:

  • Welche Farbkontraste gut funktionieren
  • Was du bei Texten, Buttons und Hintergründen beachten musst
  • Warum du Farben nie allein zur Informationsvermittlung nutzen solltest
  • Wie du deine Farben kostenlos testen kannst

Barrierefreie Farbgestaltung macht deine Seite nicht nur zugänglich – sondern auch professioneller, klarer und benutzerfreundlicher für alle.


Sorge für ausreichenden Kontrast


Vermeide Farb-Kombinationen mit schlechter Lesbarkeit

Schlechte Beispiele:

  • Hellgrauer Text auf weißem Hintergrund
  • Roter Text auf grünem Hintergrund (Problem für Farbenblinde!)

Gute Beispiele:

  • Dunkelblauer Text auf hellgrauem Hintergrund
  • Weißer Text auf dunkelblauem Button

Verwende Farben nicht als einziges Erkennungsmerkmal

Beispiel:Ein fehlerhaft ausgefülltes Feld sollte nicht einfach nur rot erscheinen. Es sollte auch einen erklärenden Text geben.

Beispielbild: Fehlermeldung bei Angabe eines Benutzernamens bzw. Emailadresse, welche bereits auf der Plattform registriert ist.
Beispielbild: Fehlermeldung bei Angabe eines Benutzernamens bzw. Emailadresse, welche bereits auf der Plattform registriert ist.

Achte auf Barrierefreiheit bei Buttons & Links

  • Buttons sollten farblich auffallen
  • Der Text darauf braucht Kontrast zum Button-Hintergrund
  • Links im Fließtext benötigen eine visuelle Hervorhebung (z. B. unterstrichen)

Teste deine Farben mit Simulations-Tools


📌 Fazit:

Gute Kontraste + klare Farbsprache = bessere Lesbarkeit und mehr Inklusion.

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